Valous Switch: Teil XXXII – E-Müll stinkt zum Himmel

Unnütze Produkte! Frische unnütze Produkte! Im Dutzend billiger! So oder so ähnlich schallt es einem nicht nur via Email entgegen. Die virtuelle Geruchsbelästigung stinkt nicht nur sinnbildlich zum Himmel. Spam, also unerwünschte Werbung zum Beispiel via Email oder in den blogeigenen Kommentaren, stellt eine ganz reale Belästigung dar. Ich habe mir Gedanken gemacht und im Internet recherchiert ob und wie man sich dagegen wehren kann. Allgemein und natürlich als Besitzer eines Macintosh.

Vorbeugen
Solange man einige allgemeine Regeln einhält kann man die Spamflut ziemlich gut eindämmen. Um Spam vorzubeugen sollte man…

  • Emails nur in Textform anzeigen lassen.
  • Eine Emailadresse einrichten für die Nutzung im Internet.
  • Eine Emailadresse nur für Freunde, Verwandte und Bekannte einrichten. Konsequent durchziehen!
  • auf der eigenen Homepage seine Emailadresse verschlüsseln oder ein Kontaktformular einrichten.
  • Die Emailadresse als Grafik in die eigene Homepage einbinden. Nicht sehr elegant in meinen Augen.

Um Spam vorzubeugen sollte man auf keinen Fall…

  • Spam-Emails beantworten
  • Autoresponder und Empfangsbestätigungen aktivieren

Reagieren
Wenn auf einer Emailadresse der Spam zuviel wird, bleibt häufig nur eine neue Emailadresse anzulegen. Alternativ gibt es einige Anbieter von sogenannten ExundHopp-Emailadressen. Diese findet ihr über einen der Quellenverweise.

Handeln
Wer mag kann auch aktiv gegen die Spammer vorgehen. Für Privatleute bietet zum Beispiel die Verbraucherzentrale eine Anlaufstelle an. Dort kann man Spamemails hinschicken die dort ausgewertet werden. Hinweis: Es muss zwingend sichergestellt werden das die vollständigen Headerinformationen mitgesendet werden. Gewerbetreibende wenden sich bitte an die Wettbewerbszentrale.

Für Administratoren
Macintoshbenutzer die SPAM serverseitig bekämpfen wollen, können sich SpamAssassin ansehen. Ansonsten bietet die genutzte Mailserversoftware meist auch gute Spamfiltermöglichkeiten. Wer diese braucht wird die einschlägigen Anleitungen kennen.

Für Anwender am Macintosh
Hier gibt es eine Fülle an Emailprogrammen mit Spamfiltern. Mal mehr mal weniger gut. Nicht Alles ist für jeden das Richtige. Hier gilt es auszuprobieren. Mail und Thunderbird sollen recht brauchbare Spamfilter besitzen. Wie gesagt einfach testen ich will da im Moment kein Programm wirklich rausgreifen oder hervorheben.

Spam ist weder gottgegeben noch ohnmächtig hinzunehmen!

Quellen:
Email Programme für den Macintosh und Spam
Ratgeber: Den Spam-Overkill vermeiden

3 Responses to “Valous Switch: Teil XXXII – E-Müll stinkt zum Himmel”


  • Komischerweise erhalte ich nur über meine Privatadresse und über die Adresse vom Gymnasium Spam. Über die Domain meiner Website erhielt ich trotz Catchall-Funktion noch k e i n Spammail. :-/

  • Schau dir mal Spamsieve für Mail.app an. Damit kann man sehr gut rausfiltern lassen. Kostet allerdings auch was…

  • Das brauche ich gar nicht, denn der Spam hält sich in Grenzen und wird auch oft erkannt. Ich bin allerdings erst kürzlich auf Mail umgestiegen, vorher nutzte ich noch Entourage. :) Also muss ich den Filter noch trainieren. ;)

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