Valous Switch: Teil XXVI - Sich einlassen

Anlässlich einiger Beiträge, in Foren, mit arg gefrusteten Unterton, schreibe ich heute über die Einstellung einiger Switcher. Es ist sehr einfach, sich seinen Switch mächtig zu versauen. Ob und inwieweit es auch mich treffen wird, kann ich euch erst beantworten wenn das MacBook Pro vor mir steht. Nun aber zu meinen Gedanken.

Windowsprogramme =! Programme für Mac OS X
Erwartet man das die Programme für Mac OS X die gleiche Bedienung, das gleiche Layout, und so weiter, wie Programme für Win aufweisen, macht man schon einen entscheidenden Fehler. Sucht man jetzt nicht gerade ein aussergewöhnliches Tool für Profis, daß selbst unter Windows ein Exot ist, wird man durchaus eine Alternative für den Mac finden.

.EXE-Datei XYZ lässt sich nicht installieren
Tja, wer sich darüber wundert hat grundlegend etwas falsch gemacht. Klar. Ich übertreibe und überspitze in diesem Absatz etwas, aber nur um die Problematik zu veranschaulichen. Das Installationssystem von Mac OS X ist sehr durchdacht und basiert auf einer ganz anderen Herangehensweise, als beim Betriebssystem aus Redmond.

iLife, iWork und in Mac OS X integrierte Software
Natürlich sind diesen Programmen Grenzen gesetzt. Na und?! Wer einen neuen Macintosh kauft, bekommt sie ja auch quasi geschenkt und muss nur bei grossen Versionssprüngen erneut dafür zahlen. Wer hier Qualität wie bei Photoshop erwartet wird natürlich enttäuscht. Ich könnte diese Liste wenn ich weiter nachdenke und in den einschlägigen Foren wühle noch erweitern. Mal fehlt jemanden die Spiele von I seek you, ein anderes Mal kommt jemand nicht auf Anhieb mit iPhoto klar.
Diesen Menschen ist meist nicht mehr zu helfen, da sie sich in ihrem Anspruchsdenken, das Mac OS X wie Windows funktionieren muss, verrannt haben. Die Betroffenen müssen da auch selber wieder herauskommen.

Mein Ansatz
Alleine durch meine Artikel kann ich meine Herangehensweise veranschaulichen. Ich tue so als ob ich noch nie einen Computer benutzt habe. Soweit das möglich ist. Mein Plan ist es Mac OS X Schritt für Schritt zu entdecken. Gewaltaktionen will ich möglichst vermeiden. Menü für Menü, Knopf für Knopf, Funktion für Funktion entdecken, testen und für mich bewerten.

Vor Installationsorgien immer nachschauen ob es nicht eine im Betriebssystem verankerte Möglichkeit gibt mein Ziel zu erreichen. Gibt es die und spricht sie mich an, habe ich ein sogenanntes Drittanbieterprogramm weniger auf meinem MacBook Pro.

Inwieweit und bis zu welchem Punkt dieser gute Vorsatz durchzuhalten ist, hängt vermutlich von meiner Lernkurve ab. Wir werden sehen! Vielleicht konnte ich den ein oder anderen inspirieren und zum Nachdenken bewegen. Wer switched muss weite Teile seines bisherigen Wissen zu den Akten legen. Eines ist sicher wer nicht bereit für Neues und andere Lösungsansätze ist sollte besser bei seinem bisherigen Betriebssystem bleiben. Ich gebe zu mir ist mulmig zumute da meine Ausflüge in die Linuxwelt eine Katastrophe und der Ausflug in die BSDwelt ein Desaster waren.

Ich will mich auf Mac OS X einlassen…

Quellen:
Valou

Friday, March 2nd, 2007 Artikel

2 Comments to Valous Switch: Teil XXVI - Sich einlassen

  1. Das grundlegende Problem eingefleischter Windows-User ist die viel zu komplizierte Denkweise. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Da ich allerdings schon als Kind und Jugendlicher mit dem Amiga ein anderes System benutzt habe, fiel es mir nicht schwer mich erneut auf ein neues OS einzulassen.
    Wichtigste Regel ist eigentlich: Nicht soviel nachdenken, einfach machen ! Denn das schöne am Mac ist, dass das gesamte Betriebssystem und die meiste Software sehr durchdacht und intuitiv gestaltet sind.

  2. Curare on March 2nd, 2007
  3. Da kann ich nur zustimmen. Ich arbeitete lange an einem Windows XP Rechner und kam mit dem System super zu Gange. Trotzdem fiel mir der Umstieg relativ leicht.

  4. flöschen on March 3rd, 2007

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