Archive for February, 2007

Kommentarfunktion eröffnet!

Da es die Spammer nicht aufhält habe ich die Kommentarfunktion jetzt für alle Besucher freigegeben. Spam werde ich rigoros und kommentarlos löschen. Lasst uns reden!

Euer Valou

[Update] Einige Einstellungsfehler verhinderten das erstellte Kommentare sofort freigegeben wurden. Ich hoffe jetzt passt es.

Wednesday, February 28th, 2007 Ankündigungen 10 Comments

Valous Switch: Teil XXV - Datenchaos

Irgendwie erinnert mich das heutige Thema an meine Aktenordner. Beziehungsweise an die Aktenberge aus denen ich aber mit einer Wahnsinnsgeschwindigkeit die Dinge raussuche die ich gerade brauche. Andere Leute blicken durch das System nicht durch und wundern sich das ich überhaupt etwas wiederfinde. Das nenne ich Valousche “Echtes Leben”-Verschlüsselung. Ein wenig hinkt der Vergleich da die Akten ja sozusagen im Klartext vorhanden und somit sämtliche Informationen ohne großartige weitere Anstrengung zu erfahren sind. FileVault ist da dann doch ein wesentlich sicherer Datentresor.

FileVault verschlüsselt das Benutzerverzeichnis mit dem sogenannten Advanced Encryption Standard (kurz AES). Der AES-Algorithmus arbeitet mit 128Bit-Verschlüsselung. Dieser recht leistungsstarke Algorithmus ver- und entschlüsselt die Daten in Echtzeit. Laut Apple ist der mittlerweile soweit optimiert das die Systemperformance nicht zu sehr leidet.

Gewiefte Mitmenschen könnten allerdings über den virtuellen Arbeitsspeicher an die eigentlich verschlüsselten Daten gelangen. Glücklicherweise kann man dies durch ein Häkchen bei Use secure virtual memory verhindern oder zumindest erschweren.

Wichtig
Um Datenverlust durch vergessene Passwörter zu vermeiden kann vom Administrator ein Hauptkennwort, sozusagen ein Generalschlüssel, für sämtliche Filevaults auf dem Rechner festgelegt werden. Achtung: Vergisst du Benutzer- und Hauptkennwort sind mit FileVault verschlüsselte Daten unwiederbringlich verloren.

Performanceverlust könnte durch die Echtzeit-Verschlüsselung auftreten, mögliche Probleme mit automatisierten Sicherungsabläufen, Datenverlust durch vergessene Passwörter, sprechen nicht zwingend für das Aktivieren von FileVault. Dennoch werde ich es wahrscheinlich auf meinem MacBook Pro aktivieren. Sollte das MBP gestohlen werden hätten die Diebe sämtliche private Korrespondenz, Firmendaten, einige bestätigte Emailadressen usw. Das wäre schlimmer als der Verlust der Hardware oder der Verlust der Daten weil ich die Passwörter vergessen habe.

Datenchaos kann schützen…

Quellen:
FileVault
Apple
Apfelwiki
Andreas Pantle

Wednesday, February 28th, 2007 Artikel No Comments

Valous Switch: Teil XXIV - Entfesselungskünstler

Stört euch der durch Computer verursachte Kabelsalat auch so wie mich? Ständig stolpert man über irgendwelche Kabel. Man kann ja nicht alles in irgendwelche Kabelschächte verfrachten. Es sei denn man gehört zu den Leuten die ihre Wohnung nie umräumen. Somit nie den Internetanschluss auf der gegenüberliegenden Seite der Wohnung brauchen. Plötzlich liegt ein Kabel quer durch die Wohnung. Frau, Freundin oder Lebensgefährtin werden begeistert sein wenn der Teppich plötzlich eine Falte hat. Da kann einen als Ästhet nur noch eines retten, WLAN muss her.

Schön das es alleine für mich drei Möglichkeiten gibt ein WLAN aufzubauen. Airport Extreme Basis Station, Airport Express Basisstation mit AirTunes oder einen WLAN-Router von einem Drittanbieter. Werfen wir mal einen Blick auf die wesentlichen Vorteile der drei Kandidaten.

  • Airport Extreme Basis Station: Hohe Reichweite, mitgelieferter Airport Extreme 802.11n Enabler für Mac
  • Airport Express Basistation mit AirTunes: AirTunes
  • Noname WLANrouter: Entschuldigt aber hier fallen mir zumindest für mich keine Vorteile ein.

Ich besitze einen DSLRouter, ich brauche AirTunes nicht und Reichweite ist für mich wichtig. Damit steht der Sieger für mich fest. Mit der Airpoirt Extreme Basis Station werde ich mein WLAN zum Leben erwecken.

Hinweise:

  • Nur bei Macs mit Intel Core 2 Duo Prozessoren und Airport Extreme (nicht bei dem 17″ iMac mit 1,83 GHz), kann mit Hilfe des Airport Extreme 802.11n Enabler für Mac, der Zugriff auf 802.11n Netzwerke aktiviert werden.
  • Vor der Installation der 802.11n Enabler Software muss zwingend die Airport Extreme Aktualisierung 2007-001 installiert werden!

Um wirklich auch die letzten Mißverständnisse zu vermeiden liste ich hier die Mac Computer auf die 802.11n-kompatible Hardware verwenden oder verwenden können. Der Airport Extreme 802.11n Enabler für Mac kann nur hier den Zugriff auf 802.11n Netzwerke aktivieren.

  • MacBook Pro mit C2D
  • MacBook mit C2D
  • Mac Pro mit optionaler Airport Extreme Karte
  • iMac mit C2D (ausser 17″ iMac mit 1,83GHz)

Fesseln abgelegt…

Quellen:
Airport Support
WLAN einrichten
Airport Extreme Update 2007-001

Monday, February 26th, 2007 Artikel No Comments

Valous Switch: Teil XXIII - Zeitsprünge

Da ich die Datenbeisser entwischen ließ muss ich mir jetzt Gedanken um die richtige Backup-Strategie machen. Auch ein Macintosh ist nicht unverwundbar. Er kann geklaut werden, Daten können durch einen technischen Defekt verloren gehen. Die Liste könnte noch ellenlang weitergeführt werden. Am besten beuge ich mit der richtigen Backupstrategie einem Datenverlust auf dem Macintosh vor. Nach ein wenig Recherche habe ich mir Folgendes überlegt.

Externe Festplatte
Das MacBook Pro wird mit einer 300 Gigabyte grossen Festplatte mit Firewireanschluss erweitert. Wobei der Geschwindigkeitsunterschied zwischen Firewire 400 und Firewire 800 bei Standardnutzung kaum merkbar sein soll. Somit bin ich in diesem Punkt recht flexibel. Die Partitionen der externen Festplatte:

  • 100 Gigabyte für den Mac OS X Klon + inkrementelle Backups
  • 200 Gigabyte für Podcasts, Musikstücke, Videos und Dokumente

Für die Hauptanwendungsgebiete sollte der Festplattenplatz ausreichen. Nun muss ein 1:1 Backup von meinem Livesystem erstellt werden.

Bootfähiges 1:1 Mac OS X Backup
Einen vollbootfähigen 1:1 Klon kann recht gut mit dem Backuptool SuperDuper! erstellt werden. Sollte jetzt die Festplatte im MacBook Pro ausfallen kann ich mit diesem Ebenbild weiterarbeiten. Sollte kein Hardwaredefekt die Ursache sein sondern nur die Software Schaden erlitten haben kann ich nun diesen 1:1 Klon auf das kaputte Livesystem überspielen. Im Optimalfall arbeite ich nach der Wiederherstellung einfach weiter, als wenn nichts passiert wäre. Das hört sich ja schon sehr gut an nun will ich aber auch auf mögliche fehler meinerseits gewappnet sein. Da dachte ich mir ich wappne mich mit inkrementellen Backups.

Inkrementelles Backup
Bei einem inkrementellen Backup (einer sogenannten Zuwachssicherung) werden nur neue oder hinzugekommene Daten gesichert. Ältere Sicherungen werden nicht überschrieben und sind somit wiederherstellbar. Genau das will ich erreichen für Dokumente und Dateien von meinem Webprojekt die sich ständig verändern. Damit hab ich die Möglichkeit möglichst viele Dateizustände wiederherzustellen. Das nenne ich optimales und flexibles Backup. Diesen Teil übernimmt vielleicht bald Timemaschine in Apples Mac OS X Leopard.

Wenn ich nicht irgendwo einen gewaltigen Denkfehler gemacht habe ist das Konzept sicher ganz brauchbar. Die Kombination aus 1:1 Backup und inkrementellen Backup erscheint mir optimal.

Datenbeisser erzittert vor meiner Backuplösung für das MacBook Pro!

Quellen:
Inkrementelle Datensicherung
SuperDuper!

Saturday, February 24th, 2007 Artikel No Comments